Funktionskontrolle des Gas/Bremsservos
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Bewegen Sie den Fernsteuerhebel (Kanal ) nach hinten (Vollgasstellung).
Der Vergaserschieber muss jetzt voll herausgefahren sein, der Vergaserdurchlass maximal geöffnet. Die Bremsen haben keine Wirkung.
Falls der Vergaserschieber nicht auffährt, wenn Sie die Fernsteuerung betätigen, stellen Sie das Servo-Reverse für Kanal auf "REV" um die
Drehrichtung des Servos umzukehren.
Falls der Vergaserschieber nicht voll auffährt, korrigieren Sie den Servoweg an der Trimmung (Kanal ) des Fernsteuersenders
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Lassen Sie den Fernsteuerhebel los.
Der Vergaserschieber sollte jetzt in die Leerlaufstellung zurückfahren (Vergaserdurchlass ca. 1 mm geöffnet).
Die Bremse hat immer noch keine Funktion.
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Drücken Sie den Fernsteuerhebel ganz nach vorne (bremsen).
Der Vergaserschieber soll in der Leerlaufstellung (Vergaserdurchlass ca. 1 mm geöffnet) bleiben. Der Servohebel an der Vergaseranlenkung zieht gegen
einen Federwiderstand, der Servohebel an der Bremsenanlenkung betätigt die Bremshebel.
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Lassen Sie den Fernsteuerhebel wieder los, die Bremse sollte sich jetzt wieder lösen.
Sie können die Bremsenanlenkung einstellen, indem Sie die Stellringe am Bremsenanlenkhebel entsprechend verschieben.
i) Starten des Motors
Allgemeines zum Verbrennungsmotor
Der Motor des GP Racing Chassis Promo 30 ist mit einer ABC-Laufgarnitur ausgestattet. ABC steht hierbei für „Aluminium", „Brass (Messing)" und
„Chrome (Chrom)". Aluminium mit seiner relativ geringen Wärmeausdehnung und geringem Gewicht dient als Material für den Kolben. Der leichte Kolben
ermöglicht hohe Drehzahlen und durch die geringe Massenträgheit schnelle Lastwechsel. Die Laufbuchse ist aus Messing mit verchromter Lauffläche her-
gestellt und hat eine leicht konische Form, die sich nach oben verjüngt (im Bereich von 1 - Mikrometer). Im Betrieb wird der obere Teil des Zylinders durch
die Glühkerze und die Verbrennungsvorgänge erhitzt, dehnt sich aus und die Laufbuchse bekommt so die exakte zylindrische Form für die optimale Passung
des Kolbens. Auf diese Weise werden Kolbenringe eingespart, was Reibungsverluste auf ein Minimum reduziert und Undichtigkeiten ausschließt. Diese
Motoren sind mit einem hohen technischen Aufwand auf Präzisionsmaschinen gefertigt. Dennoch lassen sich geringe Fertigungstoleranzen nicht vermeiden,
ebensowenig wie leichte Unebenheiten und Rauigkeiten des Materials. Dazu kommen Verformungen durch thermische und mechanische Belastungen.
Bei der Inbetriebnahme des neuen Motors muß deshalb eine gewisse Einlaufzeit eingehalten
werden.
Während des Einlaufens passen sich die Motorteile perfekt aneinander an, wodurch maximale Leistung
erreicht und vorzeitiger Verschleiß vermieden wird.
Der Einlaufprozess muß daher mit größter Sorgfalt vorgenommen werden!
Vorbereitungen
Der Vergaser ist bereits grob voreingestellt.
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Blasen Sie den Motor vor der Inbetriebnahme mit Druckluft aus.
Auf diese Weise stellen Sie sicher, daß der Verbrennungsraum frei von Verunreinigungen ist, die durch
den Kerzensitz in den Motor gelangt sein können.
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Setzen Sie eine Glühkerze mit dem Wärmewert Mittel - Extra kalt (je nach Treibstoff).
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Ölen Sie den Luftfilter leicht ein, um auch feinste Staubpartikel auszufiltern
Starten
Setzen Sie die Glühkerze ein.
Unterbauen Sie das Modell zum Starten so, dass die Räder frei in der Luft hängen!
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Klappen Sie den Tankdeckel auf und füllen Sie den Treibstoff ein.
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Verwenden Sie eine spezielle Tankflasche, um Verschütten zu vermeiden
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Verwenden Sie nur Modelltreibstoff für R/C-Cars!
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Niemals Benzin oder Flugmodell-Treibstoff!
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Ziehen Sie den Seilzugstarter mehrmals langsam durch (a),
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oder betätigen Sie die Tankpumpe (b) um Treibstoff in den Vergaser anzusaugen.
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Tun Sie das so lange, bis im Spritschlauch keine Luftbläschen mehr zu sehen sind und der Treibstoff
gerade eben in den Vergaser gelangt.
Achtung! Seilzugstarter nicht bis zum Anschlag, sondern immer nur etwa 3/4 der Länge
herausziehen!
© REELY 03/09
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