Moustache Lundi 26 Manuel D'utilisation page 54

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4 // EINSTELLUNGEN UND WEITERE EMPFEHLUNGEN
• Um eine Federgabel zu sperren, drehen Sie den Lockout-Hebel bis zum Anschlag in die
Richtung, die mit „Lock" oder „Firm" gekennzeichnet ist. (Siehe Beispiele in Abb. 19)
• Um eine Federgabel zu entsperren, drehen Sie den Lockout-Hebel bis zum Anschlag in
die Richtung, die mit „Open" gekennzeichnet ist. (Siehe Beispiele in Abb. 20)
Abb. 19.
Hebel in offener Stellung.
ACHTUNG
Vergessen Sie nicht, die Federgabel wieder zu entsperren, wenn der
Untergrund rauer wird, da dies zu Schäden an der Federgabel führen könnte!
4.4.2 Dämpfer mit Lockout-System
Wie Federgabeln sind auch Dämpfer mit einem Lockout-System für die Federung ausgestattet.
Ist der Lockout aktiv, wird ein Einfedern des Dämpfers verhindert und somit die Antriebseffizienz
erhöht. Der Dämpfer ist jedoch nicht zu 100  % blockiert, um Schäden an der Federung zu
vermeiden, sollte in rauem Gelände mit aktiviertem Lockout gefahren werden. Zur Aktivierung
oder Deaktivierung des Lockouts müssen Sie einfach folgende Schritte ausführen:
1. Suchen Sie den blauen Hebel am Dämpfer. Auf dem Hebel sind in der jeweiligen
Stellung zwei Vorhängeschlösser abgebildet.
2. Wenn das Vorhängeschloss offen ist, bedeutet dies, dass an Ihrem Dämpfer der
Lockout nicht aktiv ist (siehe Abb. 21).
3. Wenn das Vorhängeschloss geschlossen ist, bedeutet dies, dass an Ihrem Dämpfer der
Lockout aktiv ist (siehe Abb. 21).
4. Um von einer Stellung zur anderen zu wechseln, müssen Sie nur den blauen Hebel mit
Ihrem Finger umlegen, wie in Abb. 21 mit den Pfeilen dargestellt.
Abb. 20.
Hebel in geschlossener Stellung.
ÖFFNEN
GESCHLOSSEN
Abb. 21. Offene und geschlossene Stellung am Dämpfer.
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ACHTUNG
Die benötigte Kraft, um den Hebel mit Ihren Fingern umzulegen, sollte
sehr gering sein; betätigen Sie den Mechanismus nicht unter zu großer
Kraftanwendung. Bei Problemen wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
Weiteres können Sie in der Herstelleranleitung nachlesen.
4.4.3 Einstellung des Negativ-Federwegs (SAG)
Um das Potenzial des Fahrrads vollständig zu nutzen, sollte die Federung an Ihr Gewicht
angepasst werden. Dies ist ein technisches Verfahren, das von Ihrem örtlichen Fachhändler
durchgeführt werden kann, wenn Ihnen die erforderlichen Kenntnisse oder entsprechende
Werkzeuge fehlen.
Diese Einstellung wird häufig als „SAG" bezeichnet und bezieht sich darauf, wie stark die
Federung unter dem Fahrergewicht einfedert. Der Wert für den Negativ-Federweg hängt
vom Federgabeltyp und Fahrradtyp ab. Diese Werte können in den Merkblättern auf unserer
Website www.moustachebikes.com/de/bedienungsanleitung/ im Abschnitt Stützen.
Der Negativ-Federweg (SAG) wird in Prozent ausgedrückt und definiert, wie stark die
Standrohre in die Federgabel oder den Dämpfer einfedern, wenn Sie auf dem Fahrrad sitzen.
Hier ein Beispiel:
Die Federgabel hat einen Federweg von 140 mm (d. h. die Standrohre sind 140 mm lang). Der
empfohlene SAG liegt bei 25 %. Um den SAG-Wert in Millimeter umzurechnen, müssen Sie nur
die folgende Formel anwenden:
SAG [in mm] = SAG [in %] x Federweg [in mm]
In diesem Beispiel wären das dann: SAG [in mm] = 25 % (0,25) x 140 mm = 35 mm
Das Körpergewicht drückt die Standrohre also 35 mm tief in die Gabelbeine.
Der SAG wird je nach Gabeltyp durch die Einstellung der Federvorspannung oder des
Luftdrucks eingestellt. Für die Einstellung des Negativ-Federwegs (SAG) der Gabel befolgen
Sie die folgenden Schritte:
Bei Spiralfeder mit Öldämpfung:
• Tragen Sie Ihre normale Fahrradbekleidung (Helm, Tasche, Zubehör ...) und setzen Sie
sich in normaler Sitzposition auf das Fahrrad. Sie können sich an einer Wand abstützen,
um auf dem Fahrrad plötzliche Bewegungen zu vermeiden.
• Steigen Sie langsam und ohne hastige Bewegungen von Ihrem Fahrrad ab; messen Sie
den SAG. Ein zu geringer SAG deutet darauf hin, dass die Vorspannung der Feder zu
hoch eingestellt ist. Drehen Sie das Einstellrad daher in Richtung „-". Ein zu hoher SAG
deutet jedoch auf eine zu niedrige Einstellung der Federvorspannung hin. Drehen Sie in
diesem Fall das Einstellrad in Richtung „+".
• Wiederholen Sie diese Schritte bis der Negativ-Federweg korrekt eingestellt ist.
Tipp: Wenn Ihre Federgabel zur Messung des SAG am Standrohr nicht über einen Gummiring
verfügt, können Sie einen Kabelbinder um das Standrohr der Gabel binden, der die gleiche
Funktion erfüllt.
Damit Sie bestmöglich von Ihrem Federungssystem profitieren, können noch weitere Einstellungen
vorgenommen werden. Lesen Sie hierzu die entsprechende Anleitung oder wenden Sie sich an
Ihren örtlichen Fahrradhändler.
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DE

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