8.4
Ermitteln der Dosiermenge (Auslitern)
Die angegebenen Dosierleistungen bei den Dosierpumpen werden immer unter
Idealbedingungen (Dosierung von Wasser bei 20 °C, kurze Saug- und Dosierleitungen,
Gegendruck, keine druckerhöhenden Ventile in der Dosierleitung) ermittelt.
Da diese Bedingungen im Feld nie zutreffen empfiehlt es sich die tatsächliche Dosiermenge
der Dosierpumpe unter den vor Ort vorherrschenden Bedingungen zu ermittlen (auslitern).
Abb. 8.3
Der ermittelte Wert in l mit 60 multipliziert ergibt die tatsächliche Dosiermenge in l/h.
8.5
Erstinbetriebnahme / Auslieferungszustand
Abb. 8.4
8.5.1
Werkseinstellungen
Werksseitig sind folgende Einstellungen festgelegt:
• Betriebsmodus:
• Dosierleistung:
• Dosiermodus:
417102213_EDP L_V15.docx
Pumpe druckseitig betriebsfertig anschließen
(betriebsspezifische Leitungslänge, inkl. aller im
normalen Betrieb angeschlossener Druckhalte-
ventile, Impfventile usw.).
Die Pumpe auf die gewünschte Dosiermenge
(siehe Kapitel
frequenz bzw. - menge) und entsprechenden
Dosiermodus (siehe Kapitel
einstellen.
Geeigneten Messzylinder mit dem zu
dosierenden Produkt befüllen und Saugleitung
einführen.
Pumpe exakt 1 min laufen lassen und ermitteln
welche Menge aus dem Messzylinder
herausgesaugt worden ist.
Bei Auslieferung ist die Pumpe gegen das Auslaufen des
Getriebeöles durch einen dichtenden Verschluss an der
Öleinfüllöffnung versehen.
ACHTUNG
Intern
100 %
high / low
(hohe Motordrehzahl für niedrige Produktviskositäten)
9.1.1.1
Einstellen der Dosier-
Vor Inbetriebnahme:
Verschlussschraube an Öleinfüllöffnung
durch die beiliegende Entlüftungs-
schraube ersetzen.
- 15 -
9.3
Dosiermodus)
Rev. 1.10.11