STRINGS
Computer sind nicht einfach "Zahlenknacker". Sie können auch
Zeichen knacken, also mit Symbolen umgehen.
Ein String ist eine Folge von Zeichen. Die Zeichen sind aufgeführt auf den
Seiten 181-187 des Handbuchs, und für jedes gibt es einen
ode, über den wir
uns dann gleich unterhalten.
Hier ist ein String:
STRINGSTRINGSTRINGSTRINGSTRING.
Hier ein zweiter:
AB334*./> > > > < <-B + + + + + QQJ.
(Wenn Sie die Satzpunkte eingeben, sind auch sie Bestandteil des Strings!)
Ein String kann auch ein einziges Zeichen umfassen, etwa <, oder über
haupt keines)
Wenn Sie eine Stringvariable zuordnen, müssen Sie den String in Anfüh
rungszeichen setzen:
10 LET A$ = "STRINGSTRINGSTRINGSTRINGSTRING"
Jede Stringvariable muß ein einzelner Buchstabe sein, gefolgt vom Zeichen $.
Für einen String ohne Zeichen genügt LET A$="".
Strings sind zu allem zu gebrauchen, wenn man weiß, wie man mit ihnen
umgehen muß. Nehmen Sie einen String, der nur aus einem einzigen Zeichen
besteht, etwa:
3
Man kann ihn betrachten als:
a
die Zahl 3
b
als einen String "3"
und Sie können auf unterschiedliche Weise von der einen zur anderen wech
seln. Nehmen wir ihn einmal als String und ordnen wir ihn zu:
10
LET A$ = "3"
Angenommen, Sie möchten 3 + 5 rechnen. Es hat keinen Sinn, dem ZX81
Folgendes zu befehlen:
20
LET B = A$ + 5
30
PRINT B
Das geht nicht - probieren Sie es aus, wenn Sie mir nicht glauben. Und warum
nicht? Dem dummen Ding ist mitgeteilt worden, daß 3 als String zu betrachten
91