MTTR
λ
Blitzlicht
D
λ
Blitzlicht
S
λ
Diagnoseschaltung
DU
λ
Diagnoseschaltung
S
β
λ
Gesamt
DU
λ
Gesamt
S
MTTF
d
HFT
Kategorie (DIN EN ISO13849)
Architekturtyp
Eignung des Systems zum Einsatz in
Sicherheitsketten bis
PL (DIN EN ISO13849)
*
Neben dem Intervall der Wiederholungsprüfung (Proof-Test Intervall) ist die Lebensdauer der Blitzröhre, wie in den Technischen
Daten angegeben, zu beachten. Für die Lebensdauer ist die Anzahl der geleisteten Blitze ausschlaggebend. Dies ist in der jeweiligen
Anwendung zu berücksichtigen.
**
Aufgrund der komplexen Einbindung des Systems in die Prüfungsabläufe des Anwenders ist das System unter Einbeziehung der
Testauslösungen und Diagnose in einer übergeordneten Leittechnik als Typ B System eingestuft.
4.5. Betriebsverhalten der Überwachungseinrichtung
Zur Auswertung der Überwachung muss ein übergeordnetes Leitsystem, das den Anforderungen der funkti-
onalen Sicherheit gemäß IEC/EN61508 entspricht, vorhanden sein. Das Leitsystem muss in der Lage sein,
eine Fehleranalyse anhand des Störmeldeausgangs in Verbindung mit dem Betriebszustand der Blitzleuchte
durchzuführen. Folgende Abhängigkeiten zwischen Betriebszustand und Störmeldeausgang sind dabei mög-
lich. Bitte beachten Sie auch die möglichen Schaltzustände wie sie in der Abb. 10 dargestellt sind.
a) Ein Einschalten der Versorgungsspannung des Blitzlichtkanals bei gleichzeitiger bestehender Ver-
sorgung der Überwachungsschaltung hat im fehlerfreien Zustand einen Wechsel der Relaiskontakte
S1 und S2 zur Folge. Erfolgt der Wechsel nicht, so ist ein Fehler im Diagnosekanal oder den An-
schlussleitungen aufgetreten (siehe hierzu auch die zeitlichen Abhängigkeiten in Abb. 10). Dieses
trifft ebenfalls auf das Ausschalten der Versorgungsspannungen des Blitzlichtkanals und der Über-
wachungsschaltung zu.
b) Tritt während der Betriebsphase der Leuchte der Fall ein, dass die Blitze ausbleiben, so fällt inner-
halb von 1,5 – 3,5 Sekunden das Alarmrelais ab.
c) Bitte beachten! Bei Aktivierung der Überwachungseinrichtung vor der Aktivierung des Blitzlichts,
zieht das Alarmrelais sofort an und fällt nach spätestens 3,5s wieder ab. Die Diagnoseschaltung ist
dann im Bereitschaftsbetrieb. Wenn Blitze erkannt werden zieht das Alarmrelais nach spätestens
2,5s wieder an. Wird der Blitzlichtkanal innerhalb von 1s nach Einschalten der Betriebsspannung
des Diagnosekanals angesteuert fällt das Alarmrelais nicht ab.
d) Leitungsbruch oder –kurzschluss an den Störmeldeausgängen kann zusätzlich, auf Grund der
zwangsgeführten Relaiskontakte NC und NO, durch ein übergeordnetes Leitsystem detektiert wer-
den.
e) Bei „festgebrannten" Relaiskontakten und gleichzeitigem weiteren Fehler der Leuchte in der Be-
triebsphase kann der Fehler der Leuchte nicht sofort erkannt werden, da die Kontakte in diesem Fall
nicht wechseln. Dieser Fehler kann beim Ausschalten der Versorgungsspannung erkannt werden,
da zu diesem Zeitpunkt ein Wechseln der Störmeldekontakte erwartet wird.
Datei/ file name:085501930i_de-en-fr.docx
24V DC
1
661
281
43
82
10
665
401
>100
0
2
Typ B**
SIL 2
d
10 / 44
230V AC
1
h
488
Fit
277
Fit
50
Fit
85
Fit
10
%
493
Fit
407
Fit
>100
Jahre
0
2
Typ B**
SIL2
d
Zeichnungsnr./ Drwg-no.: 30084-004-5i