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VERHALTEN IM FALL EINER RETTUNGSSCHIRMÖFFNUNG
> Suche den Auslösegriff und halte ihn mit einer Hand fest.
> Ziehe fest seitwärts am Griff und damit die Rettung aus dem Container
des Gurtzeuges.
> Achte darauf die Rettung im Innencontainer in den freien Luftraum zu werfen.
> Wirf sie, wenn es geht, gegen die Rotationsbewegung weg, und lasse den Griff dabei los!
> Wenn der Rettungsschirm offen ist, musst Du versuchen Verhängen und Pendelbewe-
gungen zu vermeiden. Am besten ziehst Du den Gleitschirm symmetrisch ein, mit den B-,
C- oder D-Leinen oder mit den Bremsleinen.
> Wenn Du landest, richte Dich möglichst auf und versuche mit der Landefalltechnik der
Fallschirmspringer zu landen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.
VERFAHREN FÜR NOTFÄLLE UND BESONDERE FLUGZUSTÄNDE
Störungen der Kappe, wie sie z.B. durch thermische Aufwinde oder Turbulenzen entstehen
können, werden über die Gurtzeugaufhängung spürbar an den Hauptgurt des CULT über-
tragen. Um ein seitliches Abkippen zu verhindern, positioniere Dich stets mittig im Sitz.
Vermeide es, den Kontakt zum Bremsgriff zu verlieren, um in extremen Flugzuständen
schnell und verzögerungsfrei eingreifen zu können. Informiere Dich zusätzlich über das Ex-
tremflugverhalten Deines Schirmes im dazugehörigen Handbuch. Sollte es zu einer Hinder-
nisberührung oder Baumlandung kommen, so gilt es Ruhe zu bewahren und den jeweiligen
Notruf zu alarmieren.
BESCHLEUNIGTES FLIEGEN
Der Beschleuniger ist vor dem Start am Gurtzeug zu befestigen. Wenn Du das
Beschleunigungssystem betätigst, ist ein leichter Kraftaufwand notwendig.
Dies kann die Sitzposition im Gurtzeug beeinflussen. Wir empfehlen deshalb eine auf-
rechte Haltung im Gurtzeug einzunehmen und das Gurtzeug entsprechend einzu-
stellen, besonders bei den ersten Beschleunigungsversuchen. Wir erinnern daran, nur
bei Windverhältnissen zu fliegen, die mit dem Gleitschirm in Normalstellung fliegbar sind.
Um die maximale Geschwindigkeit zu erfliegen, drücke mit den Füßen das Beschleuni-
gungssystem gleichmäßig, bis die beiden Umlenkrollen am A-Gurt zusammenstoßen.
Bei Betätigung des Beschleunigungssystems wird der Anstellwinkel verringert, wodurch
die Geschwindigkeit zunimmt, aber der Gleitschirm auch instabiler wird und leichter
23 Sicheres Fliegen
einklappt. Deshalb solltest Du das Beschleunigungssystem immer mit genügend Sicher-
heitsabstand zum Boden, zu Hindernissen und zu anderen Fluggeräten betätigen.
Eine zu kurze Einstellung des Beschleunigers ist zu vermeiden, der Gleitschirm darf
keinesfalls durch eine zu kurze Einstellung vorbeschleunigt werden. Beschleunigte Klapper
sind in der Regel impulsiver und erfordern erhöhte Reaktionsbereitschaft.
ACHTUNG
NIEMALS IN TURBULENTER LUFT BESCHLEUNIGEN.
NIEMALS IN BODENNÄHE BESCHLEUNIGEN.

9 VERSCHIEDENES

WINDENSCHLEPP
Das CULT eignet sich zum Windenschlepp. Es hat keine speziellen Schleppschlaufen. Die
Schleppklinke wird entweder an den Hauptkarabinern eingehängt oder am besten an
einem Schlepp-Adapter, der über die Enden der Tragegurte geführt wird, bevor diese in
die Hauptkarabiner eingehängt werden. Halte Dich an die Anweisungen in der Betriebsanlei-
tung für Deine Schleppklinke und den Schlepp-Adapter oder ziehe einen Fluglehrer zu
Rate, der Erfahrung mit Gleitschirmschlepp hat.
TANDEMFLIEGEN
Das CULT wird nicht als Gurtzeug zum Tandemfliegen empfohlen.
SICHERHEITSTRAINING UND FLIEGEN ÜBER WASSER
Es wird nicht empfohlen das CULT4 für Flüge über Wasser oder für Sicherheitstrainings
zu verwenden. Es besteht die Möglichkeit, dass der Schaum- oder Luftprotektor
des Gurtzeugs den Piloten nach einer Wasserlandung unter Wasser drücken könnte.
Deshalb: Vorsicht beim Fliegen über Wasser!
GROUNDHANDLING
Wir empfehlen für reines Groundhandling die Schultergurte des CULT möglichst locker ein-
zustellen und die Beingurte maximal anzuziehen. Dies verbessert die Bewegungsfreiheit im
Oberkörper und verhindert bei kleineren Personen, dass das Gurtzeug zu weit nach oben ge-
zogen wird.
DE
Verschiedenes 24

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