6.3 Einstellung der Frästiefe (Abb. 14-17)
•
Maschine auf das Werkstück stellen.
•
Flügelschraube (16) und Spanngriff (9) lösen.
•
Maschine langsam nach unten bewegen, bis
der Fräser das Werkstück berührt.
•
Spanngriff (9) festziehen.
•
Feinjustierung (15) entsprechend Bild 17 auf
0 stellen.
•
Revolver-Endanschlag (14) so einstellen,
dass sich der Tiefenanschlag (19) über dem
am niedrigsten eingestellten Endanschlag (a)
befindet.
•
Tiefenanschlag (19) absenken, bis er den
Endanschlag (a) berührt. Anschließend die
Flügelschraube (16) festziehen.
•
Zeiger (17) auf den Nullpunkt der Skala (18)
stellen.
•
Flügelschraube (16) lösen. Tiefenanschlag
(19) nach oben schieben, bis der Zeiger (17)
die gewünschte Frästiefe an der Skala (18)
anzeigt. Die Flügelschraube wieder anziehen.
•
Testen Sie die Einstellung anhand einer Pro-
befräsung an einem Abfallstück.
•
Nun kann eine Feinjustierung der Frästiefe
vorgenommen werden. Drehen Sie hierzu die
Feinjustierung (15) auf das gewünschte Maß.
Drehung der Feinjustierung (15) gegen den Uhr-
zeigersinn: höhere Frästiefe
Drehung der Feinjustierung (15) im Uhrzeiger-
sinn: niedrigere Frästiefe
Die Drehung der Feinjustierung (15) um einen
Teilstrich entspricht einer Veränderung der Fräs-
tiefe um 0,04mm, eine ganze Umdrehung ent-
spricht 1mm.
Bei der Feinjustierung (15) kann auch der untere
Ring (b) seperat gedreht werden. Dies dient dazu
den Nullpunkt zu erreichen ohne die Feinjustie-
rung (15) zu verstellen. Siehe dazu Bild 17 und
gehen Sie wie folgt vor:
•
Drücken Sie den Ring (b) nach unten.
•
Halten und Drehen Sie ihn, bis Sie die ge-
wünschte Position erreicht haben.
•
Lassen Sie den Ring wieder los.
Anl_BT_RO_1100_E_KIT_SPK1.indb 11
Anl_BT_RO_1100_E_KIT_SPK1.indb 11
D
6.4 Fräsen
•
Stellen Sie sicher, dass keine fremden Ge-
genstände an dem Werkstück haften, um
Schäden an der Fräse zu vermeiden.
•
Verbinden Sie den Netzstecker mit einer ge-
eigneten Steckdose.
•
Fassen Sie das Gerät an seinen beiden
Handgriffen (7) an.
•
Platzieren Sie die Oberfräse auf dem Werk-
stück.
•
Stellen Sie die Frästiefe entsprechend Punkt
6.3 ein.
•
Wählen Sie die Drehzahl entsprechend Punkt
6.2 ein und schalten Sie das Gerät ein (siehe
Punkt 6.1)
•
Testen Sie die Einstellungen des Gerätes an-
hand eines Abfallstückes.
•
Lassen Sie das Gerät die volle Geschwin-
digkeit erreichen. Senken Sie erst dann den
Fräser auf seine Arbeitshöhe und blockieren
Sie das Gerät mit dem Spanngriff (9).
Fräsrichtung: Der Fräser dreht sich im Uhrzei-
gersinn. Das Fräsen muss immer gegen die Um-
laufrichtung erfolgen, um Unfälle zu vermeiden
(Abb. 18).
Vorschub: Es ist sehr wichtig, das Werkstück mit
dem richtigen Vorschub zu bearbeiten. Wir emp-
fehlen, dass Sie vor dem Bearbeiten des eigent-
lichen Werkstückes ein paar Testfräsungen mit
einem Abfallstück des gleichen Typs vornehmen.
Auf diese Weise lässt sich die beste Arbeitsge-
schwindigkeit sehr einfach herausfi nden.
Zu niedriger Vorschub:
Der Fräser könnte sich zu stark erhitzen. Falls
brenn-bares Material, wie etwa Holz, bearbeitet
wird, könn-te sich das Werkstück entzünden.
Zu hoher Vorschub:
Der Fräser könnte beschädigt werden. Fräsquali-
tät: Roh und uneben.
Lassen Sie den Fräser vollständig auslaufen, be-
vor Sie das Werkstück entfernen oder bevor Sie
die Oberfräse ablegen.
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26.06.12 17:16
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