Trapezgewindetriebe TGT
Trapezgewindetriebe TGT
1. Einbau
Trapezgewindetriebe sind beim Einbau
sorgfältig auszurichten – sollten die
entsprechenden Messvorrichtungen feh-
len, wird der Gewindetrieb vor dem Anbau
des Antriebes einmal von Hand über die
gesamte Länge durchgedreht. Ungleich-
mäßiger Kraftbedarf und/oder Laufspuren
auf dem Spindelaußendurchmesser lassen
hierbei auf Fluchtungsfehler zwischen
Spindelachse und Führung schließen. In
diesem Fall sind zunächst die betreffenden
Befestigungsschrauben zu lockern und
der Gewindetrieb ist nochmals von Hand
durchzudrehen. Bei nunmehr gleich-
mäßigem Kraftbedarf sind die entspre-
chenden Elemente auszurichten, andern-
falls ist der Fluchtungsfehler durch
Lockern weiterer Befestigungsschrauben
zu ermitteln.
2. Abdeckung
Trapezgewindetriebe sind naturgemäß
weniger empfindlich gegen Verunreini-
gungen als Kugelgewindetriebe, vor allem
bei niedrigen Drehzahlen (z.B. Hand-
betrieb).
Bewegungsantriebe, insbesondere mit
Kunststoffmuttern,
ebenfalls Schutzmaßnahmen, ähnlich wie
Kugelgewindetriebe.
3. Schmierung
3.1 Ölschmierung
Wird bei Trapezgewindetrieben nur in
Sonderfällen angewandt.
3.2 Fettschmierung
Dies ist die gängige Schmierung bei
Trapezgewindetrieben. Die Schmierinter-
valle richten sich nach den Betriebs-
bedingungen; ein Reinigen der Spindel vor
der Befettung ist empfehlenswert, insbe-
sondere beim Einsatz von Hochleistungs-
schmieranlagen.
Fettsorten: Wälzlagerfette ohne Fest-
schmierstoff-Anteil.
erfordern
jedoch
4. Betriebstemperatur
Hängt von der Art der verwendeten
Mutter, den Schmierbedingungen und den
gestellten Anforderungen ab. Bei Temp-
eraturen über 100°C (bei Kunststoff-
muttern über 70°C) bitten wir um Rück-
sprache.
5. Verschleiß
Kann von Hand geprüft werden; beträgt
das Axialspiel beim eingängigen Gewinde-
trieb mehr als 1/4 der Steigung, so ist die
Mutter auszutauschen.
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